Infront Moto Racing freut sich, die vorläufige Startliste für den Monster Energy FIM Motocross of Nations 2026 bekannt zu geben! Werfen Sie einen Blick auf die offizielle Liste mit 33 Nationen, die vom 2. bis 4. Oktober auf dem Circuit Raymond Demy in Ernée (Frankreich) vertreten sein werden.

Gastgeber Team Frankreich möchte auf dem Schauplatz seines Triumphs von 2023 an seine Erfolgsgeschichte anknüpfen. Damals gewannen Romain Febvre, Maxime Renaux und Tom Vialle die Trophée Chamberlain vor der Rekordkulisse von 102.000 Zuschauern. In diesem Jahr führt Febvre das französische Team in der MXGP-Klasse an, während Mathis Valin in der MX2 und Vialle in der OPEN-Klasse unter Teammanager Gautier Paulin das Trio komplettieren.

Team USA reist mit Cooper Webb, Chance Hymas und Levi Kitchen an und möchte ein weiteres Kapitel in der Geschichte der erfolgreichsten Nation dieses Events schreiben. Das australische Team geht derweil mit Jed Beaton, Alex Larwood und Aaron Tanti an den Start. Damit versucht Team Australien, seinen Titel mit einer anderen Aufstellung als im Vorjahr zu verteidigen.

Aus Europa gehört Team Spanien zu den großen Favoriten und den Teams, die es zu schlagen gilt. Jorge Prado, viermaliger Weltmeister, führt das Team in der MXGP an, während Guillem Farres in der MX2 antritt, um womöglich seinen ersten Weltmeistertitel des Jahres zu jagen. Komplettiert wird die Mannschaft durch Ruben Fernandez – ein Kader mit echter Tiefe an beiden Enden.

Team Niederlande reist mit der größten Schlagzeile des Sports an: Jeffrey Herlings sicherte sich beim MXGP der Türkei in seiner Debütsaison mit Honda HRC seinen sechsten Weltmeistertitel und seinen dritten in der MXGP. Das verletzungsbedingte Fehlen von Kay de Wolf lässt den niederländischen MXGP-Sitz zwar noch offen, doch mit Herlings am Startgitter und Roan van de Moosdijk bleiben die Niederlande ein Team, das niemand abschreiben sollte.

Team Belgien könnte die Geschichte des Wochenendes schreiben, sollte Lucas Coenen zu seiner Bestform zurückfinden. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Sacha und Liam Everts ist es ein Team, das auf Talent und Jugend baut. Italien, beim letzten Mal Sechster, bringt Andrea Adamo nach einer starken Formkurve in seine MXGP-Premierensaison mit, während Andrea Bonacorsi und Ferruccio Zanchi das Team mit großem Können verstärken.

Team Slowenien wird versuchen, den fünften Platz aus dem Vorjahr zu wiederholen oder zu verbessern – verankert durch den fünfmaligen Weltmeister Tim Gajser, Jan Pancar und Jan Peklaj.

Unter den Außenseitern sticht Team Lettland hervor. Die Reisulis-Brüder haben in dieser Saison ihren Rhythmus gefunden und kämpfen an der Spitze der MX2. In Kombination mit dem ehemaligen Weltmeister Pauls Jonass hat das Team das Potenzial, die etablierte Ordnung durcheinanderzuwirbeln. Auch die üblichen Kandidaten für eine Überraschung sind am Start: Team Schweiz mit Jeremy Seewer, Team Schweden mit Isak Gifting sowie Team Deutschland.

Über die europäischen und nordamerikanischen Anwärter hinaus unterstreicht die Startliste, wie global der Motocross of Nations geworden ist. Brasiliens Fabio Santos und Enzo Lopes, Südafrika angeführt vom talentierten Camden Mc Lellan, Japans Kainosuke Oshiro, Haruki Yokoyama und Yuki Okura sowie Teams aus Marokko, Mexiko, Chile und Island werden in Ernée alle für ihre Landesfarben kämpfen.

Mehrere Plätze bleiben vor der Veranstaltung noch offen, darunter der dritte Fahrer der Niederlande und Brasiliens Startplatz in der MX2. Die endgültige Liste wird kurz vor dem Renntag bestätigt.

Text/Bild: Infront moto