Romain Febvre vom Kawasaki Racing Team MXGP fuhr im Qualifying für den letzten Lauf der FIM MXGP-Motocross-Weltmeisterschaft in Darwin im Norden Australiens auf einen knappen zweiten Platz.
Der Franzose verpasste im Zeittraining nur knapp die Bestzeit und benötigte im Qualifikationsrennen vier Runden, um auf den zweiten Platz vorzurücken. Nach 15 Minuten schloss er zum Führenden auf, fand jedoch keinen Weg vorbei und musste sich an der Zielflagge mit Rang zwei zufriedengeben.
Romain Febvre: „Die Strecke gefällt mir wirklich gut und ich habe mich den ganzen Tag über wohlgefühlt. In der ersten Kurve des Qualifiyings bin ich leicht weggerutscht; in den ersten Runden habe ich mich auf Platz zwei vorgekämpft, aber für den Sieg hat es wieder knapp nicht gereicht. Ich habe eine gute Geschwindigkeit und kam an einigen Stellen an Tom heran, aber dann habe ich zu viel gewollt, Fehler gemacht und den Anschluss wieder verloren.“
Pauls Jonass lag nach den ersten Kurven als Fünfter direkt hinter seinem KRT-Teamkollegen und folgte ihm bereits in der Auftaktrunde auf den vierten Platz. Diese Position hielt er für einige Runden, bevor er vom stark fahrenden neuen Weltmeister passiert wurde. Danach absolvierte er ein einsames Rennen und belegte am Ende Rang fünf.
Pauls Jonass: „Ich hatte einen ordentlichen Start und Platz fünf ist in Ordnung, aber ich wäre gerne näher an den ersten vier drangeblieben. Jetzt müssen wir uns zusammensetzen und einen Plan machen, damit ich mich morgen wohler fühle und die Saison mit einem guten Ergebnis abschließen kann.“
Kay Karssemakers von DRT Kawasaki sicherte sich mit dem fünften Platz in der FIM MX2-Motocross-Weltmeisterschaft sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis. Der holländische Nachwuchsfahrer unterstrich bereits im Zeittraining als Sechster seine Vorliebe für den Kurs in Darwin mit einem so geringen Rückstand auf die vorläufige Pole-Position wie noch nie. Nach der ersten Runde des Qualifikationsrennens lag er auf demselben Platz. Mit einem beherzten Manöver schob er sich in der sechsten von 13 Runden auf Rang fünf vor und hielt diese Position bis ins Ziel, wo er die Zielflagge weniger als zwei Sekunden hinter dem angehenden Weltmeister überquerte.
Kay Karssemakers: „Ich mag die Strecke hier wirklich sehr und habe mich von der allerersten Trainingsrunde an wohlgefühlt; im Zeittraining war ich so nah an P1 dran wie noch nie. In den ersten Runden des Qualifikationsrennens konnte ich einige gute Manöver ansetzen und war zuversichtlich, da ich am Hinterrad von Farres bleiben konnte. Die Hitze macht mir nichts aus, daher freue ich mich auf ein weiteres gutes Rennen morgen.“
Courtney Duncan von DRT Kawasaki fuhr im ersten Wertungslauf des Wochenendes beim Finale der FIM WMX-Frauen-Weltmeisterschaft auf den dritten Platz. Beim Start ging es hart zur Sache, doch die Neuseeländerin erwischte eine enge Linie in der ersten Kurve und sortierte sich in den ersten Runden auf Platz fünf ein. In der vierten Runde rückte sie auf Rang vier vor und schloss zu einer vierköpfigen Spitzengruppe auf, wobei sie Platz zwei fest im Blick hatte, während sich nur die Führende der Gesamtwertung absetzen konnte. In den Schlussrunden setzte sie ihre Rivalin um den dritten Platz in der Meisterschaft unter Druck, während beide nach vorne drängten. Indem sie sich in der letzten Runde Rang drei sicherte, geht sie nun mit acht Punkten Rückstand auf die Bronzemedaille der Weltmeisterschaft in den morgigen letzten Lauf der Saison.
Courtney Duncan: „Das war ein solides P3, aber ich hatte das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Ein besserer Start hätte sicherlich geholfen, besonders weil reichlich gewässert worden war; ich habe 21 Abreißfolien verbraucht und das ganze Rennen über nur Dreck abbekommen. Aber mit meiner Fahrt war ich zufrieden; morgen brauche ich einfach einen besseren Start und dann schauen wir, was möglich ist.“
Text/Bild: Kawasaki Racing Team