Lotte van Drunen vom De Baets AIT Yamaha Supported MX Team hat beim Saisonfinale in Australien den zweiten Gesamtrang belegt und sich damit den dritten Platz in der FIM-Frauen-Motocross-Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Die zweifache WMX-Weltmeisterin präsentierte sich bei der fünften und letzten Runde in Darwin in starker Form: Mit einem zweiten Platz im ersten Lauf und einem dritten Platz im zweiten Lauf beendete sie ihre Saison mit einem positiven Ergebnis.
Im ersten Rennen in Australien nutzte van Drunen ihren guten Start optimal aus und beendete die Auftaktrunde auf Rang vier. Im weiteren Rennverlauf zog die Fahrerin auf ihrer GYTR-ausgestatteten YZ250F wenige Runden später an der anfänglich führenden Markenkollegin Nellie Fransson vorbei auf Platz drei. Van Drunen machte weiter Druck, ging in der vorletzten Runde an Kiara Fontanesi vorbei auf den zweiten Rang und überquerte die Ziellinie knapp fünf Sekunden hinter der Siegerin.
Im zweiten Durchgang konnte van Drunen ihren Start aus dem ersten Lauf nicht ganz wiederholen, arbeitete sich aber mit einer Reihe von Überholmanövern in der ersten Runde auf den fünften Platz nach vorne. Bis zum Ende des Rennens kletterte sie auf Rang drei; die beiden führenden Fahrerinnen waren zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits außer Reichweite. Der dritte Platz im Ziel sicherte ihr den zweiten Tagesgesamtrang sowie den dritten Platz in der WMX-Endwertung.
Fünf Yamaha-Fahrerinnen klassierten sich in Australien unter den Top 10 der Gesamtwertung, was die Leistungsfähigkeit der YZ250F unterstreicht. Hinter van Drunen auf Rang zwei belegte Lachlan Turner den vierten Platz, Fransson wurde Siebte, Amandine Verstappen Neunte und Emma Milesevic Zehnte.
In der Endwertung der WMX-Weltmeisterschaft sicherte sich Shana van der Vlist den sechsten Platz, Verstappen wurde Siebte und Fransson Neunte.
Für 2027 wird die FIM-Frauen-Motocross-Weltmeisterschaft auf sechs Runden erweitert. Sie beginnt im Februar in Spanien und findet ihren Abschluss im September erneut in Australien.
Text/Bild: Yamaha Racing