• Simone Mancini kratzt in der MX2 knapp an den Top 10
  • Ein Sturz im Warm-up wirft Calvin Vlaanderen aus dem MXGP Grand Prix von Tschechien

Der Grand Prix von Tschechien, die dreizehnte Runde der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft, endete für Calvin Vlaanderen vorzeitig. Der niederländische Fahrer, der im Qualifikationsrennen am Samstag nach einem Sturz Sechzehnter geworden war, wollte in den beiden Läufen am Sonntag eigentlich wiedergutmachen, doch ein Unfall während des Warm-ups zwang ihn zur Aufgabe. Der Pilot des Red Bull Ducati Factory MXGP Teams soll am kommenden Wochenende zurückkehren, wenn der Grand Prix von Flandern in Lommel stattfindet und Calvin wieder mit seinem Teamkollegen Andrea Bonacorsi vereint ist.

Calvin Vlaanderen: „Es war nicht das Wochenende, das ich mir für diesen GP auf einer meiner Lieblingsstrecken erhofft hatte. Am Samstag hatte ich ein gutes Gefühl und alles schien gut zu laufen. Meine Fahrweise im Qualifying war gut, auch wenn ich einen kleinen Sturz hatte, der mich ein paar Plätze gekostet hat, aber ich war zuversichtlich für Sonntag. Leider bin ich heute Morgen im Warm-up gestürzt, habe mir den Kopf gestoßen und das war’s dann für den Tag. Jetzt versuche ich, für Lommel am nächsten Wochenende bereit zu sein.“

In der MX2 zeigte Simone Mancini eine gute Leistung. Er ersetzte den verletzten Ferruccio Zanchi auf der Desmo250 MX und verpasste mit zwei soliden Vorstellungen nur knapp die Top 10. Der Fahrer des Beddini Racing Ducati Factory MX2 Teams beendete das erste Rennen nach einem langen Kampf mit den Rivalen vor ihm auf dem 11. Platz. Nach einem perfekten Start in den zweiten Lauf belegte Simone in den ersten Runden den sechsten Platz, verlor aber im Laufe des Rennens ein paar Positionen. Da Mancini an die kürzeren Läufe der EMX250-Europameisterschaft gewöhnt ist, die zwischen Samstag und Sonntag ausgetragen werden, hatte er im Schlussteil des Rennens zu kämpfen und wurde 13. Dieses Ergebnis brachte ihm den 12. Gesamtrang beim Grand Prix ein.

Simone Mancini: „Es war ein positives Wochenende für mich, und ich bin dankbar, dass ich diese Gelegenheit hatte, mich mit den Fahrern der Weltmeisterschaft zu messen. Hier in Loket habe ich mich von den ersten freien Trainings an auf der Strecke wohlgefühlt und hatte den Speed, um in den Top 10 mitzuhalten. Bis zur Mitte des zweiten Laufs lief alles super, aber leider hatte ich gegen Ende einen körperlichen Einbruch, verlor Plätze und wurde 13. Jetzt konzentrieren wir uns wieder auf die Europameisterschaft, die am kommenden Wochenende in Lommel ausgetragen wird.“

Text/Bild: Ducati corse