Die Hertz FIM Trial-Weltmeisterschaft 2026 beginnt am Wochenende vom 15. bis 17. Mai mit dem TrialGP von Japan. Während sich der weltweite sportliche Fokus naturgemäß auf die heldenhaften Punktjagden der führenden Fahrer dieser Disziplin richten wird, konzentriert sich hinter den Kulissen ein engagiertes Team auf die Umsetzung des maßgeschneiderten Umweltmanagementplans für die Veranstaltung im Mobility Resort Motegi.

Ausgewählt als Speerspitze für den asiatischen Start des FIM-Programms „Keep it Shiny and Sustainable“ (KiSS) im Jahr 2023, steht der TrialGP von Japan an vorderster Front dieser bahnbrechenden Initiative. Diese ermutigt Organisatoren dazu, nachhaltige Veranstaltungen zu entwickeln, indem bestehende Umweltmaßnahmen untermauert und verstärkt sowie weitere innovative Aktivitäten integriert werden.

Die Veranstaltung, die auf dem makellosen Gelände im Besitz von Honda stattfindet und seit 2000 fast jedes Jahr ein fester Bestandteil des Kalenders ist, hat sich einen beneidenswerten Ruf für die kontinuierliche Unterstützung der Artenvielfalt erarbeitet. Gleichzeitig unterstreicht sie die wichtige Botschaft der Nachhaltigkeit – ein Engagement, das für 2026 noch weiter gesteigert wird.

Da an den zwei wettbewerbsrelevanten Tagen mehr als siebeneinhalbtausend Fans erwartet werden, wird das sechshundertvierzig Hektar große Gelände über das Wochenende die Größe einer Kleinstadt annehmen. Dies erfordert eine entsprechende Infrastruktur, um dem Zustrom an Zuschauern gerecht zu werden.

Im Zentrum der Umweltaktivitäten steht naturgemäß die Verpflichtung zur Reduzierung der CO2-Emissionen, weshalb der TrialGP von Japan als klimaneutrale Veranstaltung durchgeführt wird. Dank umfangreicher Investitionen in Wind-, Solar- und Wasserkraft stammt nahezu einhundert Prozent des Stroms, der für Veranstaltungen im Mobility Resort Motegi genutzt wird, aus „grünen“ und erneuerbaren Quellen.

Der TrialGP von Japan zieht traditionell große Zuschauermengen an, und diese Popularität bedeutet, dass auch Abfall ein wichtiges Thema ist. Die Organisatoren sind jedoch bestens vorbereitet: Zahlreiche Mülltrennbehälter sind auf dem gesamten Gelände verteilt. Hauseigene Entsorgungs- und Recyclinganlagen ergänzen die Strategie zur Reduzierung von Einwegkunststoffen, während die Boxengasse und das Fahrerlager von speziellen Zonen zur Altölentsorgung profitieren.

Zusätzlich verfügt der Veranstaltungsort über eine eigene Wasseraufbereitungsanlage, die das Abwasser aus den Leitungen für die Wiederverwendung in Toiletten und zur Brandbekämpfung aufbereitet.

Da 65 Prozent des Geländes aus Waldflächen bestehen und ein Großteil des Wettbewerbs in den malerischen „Hello Woods“ stattfindet, steht die Bewahrung der wunderschönen natürlichen Umgebung im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Das japanische Umweltministerium hat die Bemühungen des Mobility Resort Motegi zur Förderung der Koexistenz von Mensch, Natur und Mobilität anerkannt und es als „30by30 Nature Coexistence Site“ zertifiziert.

Eine hochrangige Anerkennung kam auch von der Präfektur Tochigi, die den Veranstaltungsort für seine Möglichkeiten zum erfahrungsorientierten Lernen zertifiziert hat. Zudem profitiert das Mobility Resort Motegi von umfassenden Partnerschaftsabkommen mit den Städten Motegi und Haga, und die für das Umweltmanagement der Rennstrecke verantwortlichen Beamten haben Schulungen der FIM-Nachhaltigkeitskommission absolviert.

Viele der diesjährigen erweiterten Nachhaltigkeitsinitiativen sind Gemeinschaftsprojekte. Dazu gehören das „Motegi Festa 2026“ und der „Anerkennungstag für die Einwohner der Stadt Motegi“ im Rahmen der Partnerschaft mit Motegi. Außerdem wird es eine Zusammenarbeit mit Schülern der nahe gelegenen Technischen Oberschule Moka geben, und lokale Jugendgruppen werden eine Rolle bei den feierlichen Zeremonien der Veranstaltung übernehmen.

Unter der Aufsicht des nationalen Meisters Tomoyuki Ogawa werden Polizeibeamte aus den Präfekturen Tochigi, Gunma und Ibaraki geschult, um ihre Motorradfertigkeiten für Notsituationen zu verbessern. Die kontinuierliche Arbeit, den Sport für die nächste Generation zu öffnen, wird durch die neue Attraktion „Rindo Bike“ ergänzt, die jüngeren Besuchern die Möglichkeit bietet, Fahrtechniken auf Elektromaschinen zu erlernen.

Parallel zur etablierten Baumpflanz-Initiative für die Fahrer wurde ein neues „Hello Woods“-Führungsprogramm eingeführt, um die Aufklärung über Biodiversität und Umweltschutz bei Trial-Wettbewerben zu fördern.

Wenn Sie also die überragenden Fähigkeiten der weltbesten Fahrer bewundern, denken Sie auch an das engagierte Team im Mobility Resort Motegi. Hinter den Kulissen setzt es alles daran, die Nachhaltigkeit des TrialGP von Japan – sowie des Sports auf globaler Ebene – für zukünftige Generationen zu sichern.

Kattia Juárez, Direktorin der Internationalen Nachhaltigkeitskommission der FIM (CID), erklärte: „Ich freue mich immer sehnsüchtig auf den TrialGP von Japan und genieße die Gelegenheit, den Ort der allerersten KiSS Asia-Initiative wieder zu besuchen. Der im Mobility Resort Motegi geltende Umweltmanagementplan bildet einen fantastischen Rahmen, um sicherzustellen, dass Nachhaltigkeit bei der Planung jedes einzelnen Elements der Veranstaltung berücksichtigt wird, und bietet einen realistischen, praktikablen Entwurf für die Zukunft des Sports.“

Text/Bild: Trial GP/Future7Media