Vorbereitungen fürs Finale des ADAC MX Masters am 26. und 27. September laufen auf Hochtouren
Engagierte (Motorsport-)Vereine und Veranstalter toller Events brauchen starke Partner. Der Gastgeber des diesjährigen Finales des ADAC MX Masters am 26. und 27. September, der MSC Fürstlich Drehna e. V. im ADAC, ist dank starker Partner ein bekanntermaßen sehr rühriger Verein und steckt aktuell inmitten der heißen Vorbereitungsphase aufs nächste Motocross-Fest im Süden Brandenburgs. In diesem Jahr konnte er einen weiteren Partner gewinnen – die Firma HIL. HIL steht für die 2005 gegründete Heeresinstandsetzungslogistik GmbH mit Sitz in Bonn, im konkreten Fall vertreten durch das Werk Doberlug-Kirchhain.
Die HIL GmbH ist eine Inhouse-Gesellschaft im Eigentum des Bundes. Geschäftsführer sind Sascha Franz (Sprecher und Arbeitsdirektor) und Brigadegeneral Bernhard Schneider. Als Partner der Bundeswehr sorgt die HIL für die Instandhaltung der Landsysteme und damit für einsatzbereite Streitkräfte. Sie ist integraler Bestandteil des Logistischen Systems der Bundeswehr (LogSysBw) und arbeitet eng mit Truppenteilen, den logistischen Kräften der Bundeswehr, der Beschaffungsorganisation sowie der wehrtechnischen Industrie zusammen.
Ihre Hauptaufgaben sind sowohl die Planung und Steuerung der Instandhaltung als auch die Instandhaltung der Landsysteme in Niederlassungen und Werken selbst. Die HIL ist im Grundbetrieb, bei Übungen im In- und Ausland sowie bei Einsätzen der Bundeswehr aktiv und unterstützt die Bundeswehr zudem bei der Verbesserung der personellen Einsatzbereitschaft durch Ausbildung und Inübunghaltung der militärischen Logistikkräfte.
Ziel der HIL ist es, die Verfügbarkeit von Systemen, Geräten und Fahrzeugen sicherzustellen, um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr in allen Szenarien – Grundbetrieb bis Landes- und Bündnisverteidigung – zu gewährleisten. Im Grundbetrieb garantiert die HIL bundesweit eine Verfügbarkeit von 70 Prozent der ihr zur Instandsetzung zugewiesenen Landsysteme bzw. die Einhaltung vertraglich vereinbarter Rückgabefristen.
Mit dem Werk in Doberlug-Kirchhain ist man ein interessanter Arbeitgeber in der Region und eine gewisse Nähe zu Fürstlich Drehna und dem Motocross ist ohnehin gegeben. Das weiß zum Beispiel auch Pascal Sikorski, der als engagierter Motocrosser bei der HIL als Kfz-Mechatroniker arbeitet.
Mit sieben Jahren bestritt er sein erstes Rennen und konnte im Nachwuchsbereich bald einige große Erfolge verbuchen. So wurde er 2011 Meister in der Klasse Bambini (bis 50 ccm) der Motocross-Landesmeisterschaft Sachsen. Ein Jahr später wurde er „Vize“ bei den Kids (bis 65 ccm). Dabei ließ er den einen oder anderen der heutigen Hauptdarsteller hinter sich, denen er heutzutage als Zuschauer, zum Beispiel an der Motocross-Piste „Rund um den Mühlberg“ in Fürstlich Drehna, zujubelt. Dabei ist er nach wie vor selbst aktiv, backt aber nach einigen Verletzungen in der Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg etwas kleinere Brötchen. In dieser wurde er 2019 Vize-Meister in der Klasse MX2 und ist aktuell nach fünf von sechs Saisonläufen Gesamtfünfter der Top-Klasse MX1. „Heute sehe ich das mehr als Hobby und guten Ausgleich sowie als Abwechslung zum Arbeitsleben“, so der 24-jährige Pilot des Fürstlich Drehnaer Partnervereins MSC Luckau, der parallel zu seinen eigenen Motocross-Aktivitäten den Nachwuchs als Trainer unterstützt. Am 26. und 27. September ist er allerdings, wie auch sein Arbeits- sowie Motocross-Kollege Noel Trappe, zum zigsten Mal als Zuschauer und Genießer dabei.
Weitere Infos gibt es unter www.msc-fuerstlich-drehna.de sowie www.adac-motorsport.de.
Text/Bild: Thorsten Horn