Ein Rennwochenende, das für das SixtySeven Racing-Team weit über einzelne Ergebnisse hinausgeht: Bei den ADAC MX Masters in Vellahn sicherte sich Nicolai Skovbjerg #2 vorzeitig den Titel im ADAC MX Youngster Cup 2026. Nach einer starken Saison konnte der Däne die Meisterschaft bereits vor den noch ausstehenden Rennen für sich entscheiden und damit gemeinsam mit dem gesamten Team einen der wichtigsten Erfolge des Jahres feiern.

Vellahn brachte jedoch nicht nur Grund zum Feiern. Während Nicolai den Titel perfekt machte, erlebten die weiteren Fahrer des Teams ein Wochenende mit starken Aufholjagden, Rückschlägen und schwierigen Rennsituationen.

ADAC MX Youngster Cup

Nicolai Skovbjerg #2

Für Nicolai Skovbjerg stand in Vellahn vor allem ein Ziel im Mittelpunkt: die Meisterschaft vorzeitig zu entscheiden. Mit den Laufergebnissen 1–3–2 erledigte er genau diese Aufgabe und belegte gleichzeitig den zweiten Platz in der Tageswertung.

Damit krönte Nicolai eine Saison, in der er gemeinsam mit dem Team kontinuierlich an seiner Performance gearbeitet und sich an der Spitze des Youngster Cups etabliert hat. Besonders die Fortschritte bei den Starts, die in den vergangenen Monaten ein Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit waren, haben sich deutlich ausgezahlt.

Nach seinem vorzeitig gesicherten Vizemeistertitel in der EMX250 folgte nun der nächste große Erfolg: ADAC MX Youngster Cup Champion 2026.

Nicolai Skovbjerg #2:

„Was für ein Wochenende! Die Meisterschaft schon vorzeitig zu gewinnen, ist ein Traum. Gleichzeitig fühlt es sich auch wie das Ergebnis all der Arbeit an, die das Team und ich investiert haben. Mit 1–3–2 wurde ich Zweiter in der Tageswertung, aber an diesem Wochenende zählte vor allem, den Titel klarzumachen. Jetzt richtet sich der Fokus auf die letzten Rennen der Saison.“

Scott Smulders #408

Scott Smulders zeigte in Vellahn erneut, dass er nach seiner längeren Verletzungspause Schritt für Schritt zu seiner alten Stärke zurückfindet. Bereits am Samstag unterstrich er mit Platz zwei im freien Training und der schnellsten Zeit im Zeittraining seinen Speed.

  • 1. Lauf: Nach einem schlechten Start musste er sich aus dem Bereich um Platz 20 nach vorne arbeiten. Ein kleines technisches Problem in der zweiten Runde erschwerte die Aufgabe zusätzlich, dennoch kämpfte er sich bis auf Rang 8 zurück.
  • 2. Lauf: Nach einer Berührung am Start kam Scott von der Strecke ab und landete im Streckenbegrenzungszaun. Vom Ende des Feldes arbeitete er sich anschließend noch bis auf Platz 14 nach vorne.
  • 3. Lauf: Hier gelang ihm schließlich ein deutlich besserer Start. Von Rang 6 ging es zunächst bis auf Platz 3 nach vorne. Einige Fehler kosteten anschließend Positionen, doch Scott fand seinen Rhythmus wieder und kämpfte sich noch bis auf Platz 4 zurück.

Nach zwei Monaten Pause zeigen die vergangenen Wochen, dass der Speed wieder vorhanden ist. Nun gilt es, weiter Konstanz aufzubauen.

Scott Smulders #408:

„Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Nach zwei Monaten Pause zurückzukommen, braucht einfach etwas Zeit. Der Speed ist da, auch wenn ich noch nicht alles konstant zusammenbringen konnte. Glückwunsch an Nicolai und das gesamte Team zum Titel – sie haben ihn sich verdient. Jetzt geht es weiter in die Türkei.“

Jaymian Ramakers #724

Für Jaymian Ramakers verlief das Wochenende in Vellahn nicht wie erhofft. Er selbst brachte es anschließend kurz auf den Punkt: Der notwendige Speed fehlte an diesem Wochenende. Trotz der persönlichen Enttäuschung freute er sich über den Erfolg seines Teamkollegen und des gesamten Teams.

Jaymian Ramakers #724:

„Ich war an diesem Wochenende einfach zu langsam. Glückwunsch an Nicolai und das gesamte Team zur Meisterschaft – sie haben sich diesen Titel verdient.“

ADAC MX Junior Cup 125

John Kranhold #593

Für John Kranhold #593 entwickelte sich Vellahn zu einem schwierigen Wochenende. Bereits mit Platz 15 im Zeittraining war er selbst nicht zufrieden.

  • 1. Rennen: John wurde nach einem Holeshot eines anderen Fahrers in einen Zwischenfall verwickelt und anschließend von weiteren Fahrern getroffen. Trotz starker Schmerzen setzte er das Rennen fort, fand zwischenzeitlich wieder seinen Rhythmus und brachte den Lauf auf Platz 22 ins Ziel.
  • 2. Rennen: Hier zeigte er anschließend, welcher Speed eigentlich möglich gewesen wäre. Nach einem schlechten Start arbeitete er sich von Platz 12 bis auf Rang 10 vor und hatte bereits Anschluss an die Fahrer vor ihm. Dann endete seine Aufholjagd abrupt: John überschlug sich schwer und wurde unter seinem Motorrad eingeklemmt. Dabei zog er sich unter anderem eine Verbrennung am Auspuff zu; auch sein Brustpanzer wurde bei dem Unfall stark beschädigt.

Damit blieb für ihn vor allem die Erkenntnis, dass die Geschwindigkeit für deutlich bessere Ergebnisse vorhanden war, auch wenn sich das in Vellahn nicht im Resultat widerspiegelte.

John Kranhold #593:

„Es war absolut nicht das Wochenende, das ich mir erhofft hatte. Das Glück war diesmal nicht auf meiner Seite, aber der Speed war nicht schlecht. Im zweiten Rennen habe ich mich richtig gut gefühlt und war an der Gruppe vor mir dran, bevor ich mich überschlagen habe. Danke an mein Team, meine Familie und meinen Trainer.“

Ein Titel für das gesamte Team

Der Gewinn des ADAC MX Youngster Cup ist nicht nur Nicolais Erfolg. Hinter einer solchen Saison stehen unzählige Trainings- und Testtage, lange Rennwochenenden sowie die Arbeit der Mechaniker, Helfer und aller Menschen hinter dem SixtySeven Racing-Team.

Dass Nicolai den Titel bereits vorzeitig sichern konnte, macht den Erfolg umso besonderer. Gleichzeitig zeigt seine Saison auf internationaler Ebene mit dem bereits gesicherten zweiten Gesamtrang in der EMX250-Europameisterschaft, welche Entwicklung Fahrer und Team gemeinsam genommen haben.

Ein großer Dank geht an unsere Partner und Sponsoren, die dieses Programm ermöglichen und uns über die gesamte Saison begleiten. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Mechanikern, Helfern, Familien und allen Unterstützern des Teams.

Nächster Stopp: MXGP of Türkiye

Zeit zum Zurücklehnen bleibt kaum. Bereits am kommenden Wochenende reist das SixtySeven Racing-Team zum MXGP of Türkiye.

Dort steht das Saisonfinale der EMX250-Europameisterschaft auf dem Programm. Für Nicolai Skovbjerg #2 geht es nach dem Gewinn des ADAC-Titels damit direkt zum internationalen Abschluss seiner starken EMX250-Saison.

Auch Scott Smulders #408 wird in Türkiye noch einmal in der MX2-Weltmeisterschaft antreten. Für Scott ist der Grand Prix gleichzeitig sein persönliches WM-Saisonfinale 2026, da das SixtySeven Racing-Team die anschließend stattfindenden Überseerennen nicht bestreiten wird.

Nach der Meisterschaftsfeier in Vellahn richtet sich der Blick damit sofort wieder nach vorne: von einem Titelgewinn direkt zum nächsten internationalen Saisonhöhepunkt.

Text/Bild: SixtySeven Racing